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12.03.2019

Vom Landwirt zum Bauunternehmer


Eigentlich hatte Sönke Krey das Bauunternehmen „nur“ als zweites Standbein neben seinem landwirtschaftlichen Betrieb und Lohnunternehmen gegründet. Heute beschäftigt er 85 Mitarbeiter und wuppt jedes Jahr rund 100 Baustellen. Ein wichtiges Puzzlestück dabei: 17 schwarze John Deere Traktoren.

An die Anfänge seines Bauunternehmens kann sich Sönke Krey noch gut erinnern. „Da haben viele Leute gesagt: Was will denn der Landwirt jetzt auf der Baustelle?“, erzählt er lachend. Nach 15 erfolgreichen Jahren im Baugeschäft stellt diese Frage heute keiner mehr. Mit seinem Unternehmen und seinem qualifizierten Personal baut Krey deutschlandweit an Schleusen mit, sorgt für die richtigen Untergründe für Lagerhallen oder schafft das Fundament für den Ausbau von Autobahnen und Bundesstraßen.

Vom Hof zum Bauunternehmen

Der Unternehmer kommt aus der Landwirtschaft, seine Frau bewirtschaftet den familieneigenen Betrieb mit 350 Bio-Rindern und 400 ha Fläche. Außerdem ist er als Lohnunternehmer in der Landwirtschaft tätig. „In dieser Position kannst du deine Mitarbeiter nicht das ganze Jahr über beschäftigten – das hat mich immer gestört.“ Deshalb geht Krey in das Baugewerbe und gründet ein Unternehmen, das sich um Erdbewegung, Abbruch oder Wirtschaftswegebau kümmert. „Am Anfang dachte ich mir: Wenn ich da mal zehn Leute beschäftige, dann ist das hier ein richtig großes Ding.“ Heute arbeiten 85 Mitarbeiter für die Sönke Krey Unternehmensgruppe, der Fuhrpark besteht aus rund 70 Maschinen.

Neben typischen Baumaschinen wie Muldenkippern, Radladern und Baggern finden sich dort auch Traktoren von John Deere. Für manche ist ihr Anblick auf Baustellen immer noch ungewöhnlich, für Krey ist ihr Einsatz einfach nur logisch: „Wir haben viel mit unterschiedlichsten Maschinen auf der Baustelle experimentiert. Da haben wir uns unter anderem angeschaut, wie effizient die Arbeitsabläufe sind, wie gut die Maschinen ausgelastet sind und was sie verbrauchen. Das Ergebnis: Traktoren sind für viele Aufgaben auf der Baustelle einfach ein Schlüsselgerät.“

John Deere Traktoren als Schlüsselgerät auf der Baustelle

Was Krey damit meint, wird auf einer seiner Baustellen deutlich. An einer Bundesstraße bereiten seine Leute gerade den Untergrund für eine neue Auffahrt vor. An den Eingang der Baustelle liefern große Muldenkipper Sand an. Dort übernehmen mehrere John Deere Traktoren mit angehängtem Muldenkipper das Material und bringen es tiefer ins Baufeld – auch an Stellen, die andere Fahrzeuge schwer oder gar nicht erreichen würden. Je nach Anforderung der Baustelle kann Krey die angehängten Geräte der Schlepper schnell und flexibel ändern – von der Fräse, über den Muldenkipper, bis zum Wasserwagen oder Besen.

Ohne Zuversicht und Mut wäre Sönke Kreys Unternehmen wohl kaum so groß geworden, wie es heute ist. Diese Einstellung zeigt sich auch in seiner Investitionsstrategie: „In meinem Betrieb gibt es keine Maschinen, die älter sind als vier Jahre – schließlich will ich meine Mitarbeiter ja halten und ihnen dafür einen modernen und attraktiven Arbeitsplatz bieten.“ Dazu passt auch eine der größten Investitionen der Firmengeschichte: 2018 kaufte Krey auf einen Schlag 17 John Deere Traktoren der 6R-Serie.

Alles schwarz lackiert

Nicht nur die Anzahl der Maschinen, auch ihre Farbe ist ungewöhnlich: Alle Schlepper sind komplett schwarz lackiert – in der Unternehmensfarbe der Sönke Krey Unternehmensgruppe. „Bei mir war immer alles schwarz: meine Motorräder, meine Autos und heute eben auch meine Maschinen. Das sieht nicht nur geil aus, sondern schafft auch einen hohen Wiedererkennungswert.“ Die stärksten Argumente für die John Deere Traktoren waren laut Krey ihre Wendigkeit, ihre komfortable Bedienung sowie die gute Betreuung durch den Händler vor Ort: „Bei diesen Maschinen geht kaum mal was kaputt. Aber wenn es doch mal ein Problemchen gibt, dann habe ich hier mit der Firma Busch-Poggensee einen Partner, auf den ich mich verlassen kann.“

Verlässlich möchte der Unternehmer auch für seine Kunden sein: „Es hat ja keiner etwas davon, wenn ich auf der Baustelle absichtlich Mist baue, nur um etwas mehr abrechnen zu können. Deshalb ist es mir wichtig, eine aufrichtige Beziehung zu meinen Kunden zu haben und klar zu kommunizieren.“ Die wissen das zu schätzen, die Auftragslage ist gut. Darauf ausruhen wird sich Krey trotzdem nicht: „In den nächsten fünf Jahren wird sich viel tun, unter anderem im Bereich der digitalen Baustelle. Da kann ich gar nicht anders, als da auch vorne mit dabei zu sein.“

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